Was für eine beschissene Woche

20 06 2009

Es gibt Zeiten, da geht schief was nur irgendwie schief gehen kann. Die letzte Woche war so eine Woche. Das renovieren in meiner neuen Wohnung war die Hölle, mein Vater hat sich dabei total übernommen und war die ganze Woche über krank. Der ist eigentlich immer noch nicht wieder fit – umso schlimmer das er heute bei meinem Umzug schwer tragen muss. Ich hab mir beim renovieren die Schulter verrenkt, die mir auch ein paar Tage ziemlich weh tat.

Als wir dann dachten das wir das überstanden hätten erreichte uns noch auf der Rückfahrt nach Bremen die Nachricht das mein Großvater im sterben liegt. Wir waren dann am Dienstag noch an seinem Bett im Krankenhaus, wo er schon nicht mehr ansprechbar war, und in der darauffolgenden Nacht verstarb er. Die nächsten zwei Tage waren Trauerarbeit mit genauso wenig Schlaf wie die vorigen. Donnerstag und Freitag hatte ich dann endlich Zeit zum einräumen der Umzugskartons. Gestern dann der nächste schock – der LKW mit dem ein Freund meiner Mutter angeblich seinen ganzen Umzug gemacht hat ist kaum groß genug um mein ecksofa zu transportieren, geschweige den Rest. Also in einer Nacht und Nebel Aktion noch einen Anhänger für den Rest organisiert.

Heute nun der Umzug, mit einem Vater der sich kaum auf den Beinen halten kann, mir, der ich nicht belastbar bin, meinem Bruder und einem Freund der Familie.

Ich fahre allerdings heute Abend nochmal mit zurück nach Bremen, denn Montag ist die Beerdigung. Ich werde hier auf dem Boden schlafen. In Hilden warten dann unausgepackte Kartons auf mich, wenn ich Montag mit dem Zug zurückfahre.

Wenn diese Horrorwoche rum ist werde ich mich 24 Stunden lang im Bett verkriechen.



Wenn renovieren zur Qual wird

13 06 2009

Drei Wände sind zu ca. 80% frei von alten Tapeten. Die letzten 20% werden aber zur Hölle. Wer auch immer hier vorher renoviert hat, er hat Murks gebaut. Die Schichtenzahl an den Wänden variiert von 0 bis 3, wobei bei 0 mit Latexfarbe auf die Wand gemalt wurde. An einer Wand ist sogar nur eine Schicht, schade nur das die Wand aus Rigips ist. Eine dünne Raufasertapete mit einer Schicht latexfarbe von der Wand zu kriegen ist unmöglich. Hoffentlich geht übertapezieren, sonst habe ich ein Problem.

Hergen out.



So ein Umzug, der ist lustig…

11 06 2009

… könnte man meinen. Aber nein, nicht wirklich. In erster Linie ist der anstrengend.

Gleich nachdem ich aus den USA wieder da war, ging die Wohnungssuche los. Und lasst Euch eins gesagt sein – Hilden (Vorort von Düsseldorf) ist TEUER. Eine günstige Wohnung zu finden ist da richtig schwer. Und nicht nur das – mal eben von Bremen nach Hilden für eine Wohnungsbesichtigung sind auch mal eben 70 – 120 Euro. Insgesamt bin ich locker 500 Euro alleine für Kurztrips nach Hilden losgeworden.

Die erste Wohnung die ich fand war… eigentlich in Ordnung. Die Lage war absolut unschlagbar Read the rest of this entry »



Meine kleine USA-Rundreise.

11 06 2009

Ich komme momentan einfach nicht mehr zum posten. Es ist wirklich erstaunlich, wieviel Stress man in kurzer Zeit haben kann.

Der ist noch ziemlich klein...

Der ist noch ziemlich klein...

Fangen wir mal mit dem an, von dem ich noch vor einem halben Jahr gedacht hätte das mich keine 10 Pferde dazu bringen würden. Ich war knappe zwei Wochen nicht zuhause. In der Zeit bin ich durch die USA getourt. Dazu gleich der Hinweis: Die Armlehnen in einer Boeing 747 sind nicht im Sitz versenkbar. Ja, ich hatte tatsächlich zwei Sitze auf dem Hin- und Rückflug für mich gebucht und während der Hinflug ein Traum war (gemütliche Sitze, Entertainment-System in der Kopfstütze des Vordersitzes, Armlehnen verstaubar, keine Kinder) war der Rückflug die Hölle (konnte nicht gerade sitzen wegen der nicht versenkbaren Armlehnen, schreiende Kinder, rücksichtslose mitfliegende – und das fast 10 Stunden lang).

Ausserdem – wer in den USA mal vorhat mit den berühmten Greyhound-Bussen zu fahren sollte das NICHT mit dem Subunternehmen “Autobusses Americanos” machen. Es haben wirklich nur noch die Hühner gefehlt die da durch den Bus flattern. Auf dem Rückweg bin ich mit einem anderen Subunternehmen gefahren, das absolut ok war. Moderner und gepflegter Bus, Top. Trotzdem ein sehr ‘urbanes’ erlebnis.

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Zusammenfassung

24 05 2009

- Ich war eine Woche in den USA und habe einige tolle Städte und Orte gesehen

- Ich habe festgestellt das 35°C in manchen Klimagebieten absolut erträglich sein können

- Ich werde neue Wege gehen

- Ich muss zum 01.07. in die Nähe von Hilden gezogen sein und suche momentan krampfhaft nach einer Wohnung

- Ich bastel an einem Finanzplan für die nächsten Monate und den ersten großen Einkaufslisten für die neue Wohnung

- Ich habe festgestellt das ich Wohnungseigentümer die Frauen vorziehen, einfach weil es Frauen sind, nicht mag

- Ich frage mich ob Makler wissen das man sofort annimmt mit der Wohnung stimme etwas nicht wenn bei immobilienscout24 weder Bilder noch eine volle Adresse angegeben sind.

Hachja… das werden Interessante Zeiten.



Eragon – Oder: Wie man ein tolles Buch verstümmelt

6 04 2009

Ich lese gerne. Das wissen die meisten meiner Bekannten. Allgemeinhin wird einem ja geraten sich nie eine Buchverfilmung anzusehen wenn einem das Buch gefallen hat.

In den letzten Monaten habe ich vorallem drei Dinge gelesen – Discworld, die Eragon-Trilogie und die Inkheart-Trilogie. Hierbei zeichnen sich gute Bücher für mich auf zwei Weisen aus. Entweder sie sind so gut das mir die Charaktäre und Vorkommnisse noch Wochen später lebendig in Erinnerung sind, oder sie sind vom Stil her interessant genug um sie immer wieder zu lesen.

Während Inkheart nun leider auf ganzer Linie einfach nur schlecht war, war Eragon ein Volltreffer. Tolle Charakterentwicklung, eine glaubhaft dargestellte Welt ohne große Redundanzen, ein Junge der schneller erwachsen wird als ihm lieb sein kann. Von vorne bis hinten einfach toll.

Der Film dagegen? Ein Desaster. Es stimmt wirklich nichts mehr. Vielschichtige Charaktäre die viel zur Story beitragen kommen nur als billige, stereotypisierte Gesichter am Rande vor. Brohm ist ganz scharf darauf Eragon so schnell wie möglich zu den Warden zu schleppen, ganz im Gegensatz zum Buch, in dem Brohm bis zum Tode versucht Eragon vor den politischen Irrungen und Wirrungen die seine Rolle als Drachenreiter mit sich bringen zu schützen. Brohm ist so eindimensional das es schon weh tut, und während man beim diamantenen Grab im Buch fast mitweint ist der Brohm des Films halt einfach futsch. Genauso werden Eragon und Saphira im Buch gemeinsam erwachsen. Im Film verwandelt sich Saphira in einem “magischen Gewitter” innerhalb von Minuten vom quakenden Drachenjunges zum voll ausgewachsenen, altklugen Drachen.

Angela die Kräuterfrau, im Buch einer meiner Lieblingscharaktäre, hat im Film einen ca. 30-sekündigen Gastauftritt der ihr nichtmal Ansatzweise gerecht wird.

Es fehlt so dermaßen viel, und das was drin ist wurde so verdreht, dass der Film mit dem Buch eigentlich nichts mehr gemeinsam hat.

Der Film als solcher ist auch komplett inkohärent. Es gibt Schnitte die solche Sprünge im Geschehen darstellen, das man als Zuschauer eigentlich nur verwirrt zurückbleibt.

Und das schlimmste, aber das ist subjektiv, ist der Hauptdarsteller. Dieser Bubi hätte vielleicht in die neueste Teenie-Serie im Fernsehen gepasst, aber nicht als Mittelalterlicher Bauernjunge.

Im Ernst – der Film ist mies, und eine Beleidigung an alle Fans der Bücher.



Lesen die Leute eigentlich Profile?

31 03 2009

Kleine Anekdote:
Ich habe ein Profil auf einer größtenteils von Amerikanern bevölkerten Communityseite. Mein Nick auf dieser Seite beinhaltet “German”. Mein Profil ist mit einer Deutschen Flagge ausgestattet. Im Profil steht das ich in Bremen / Deutschland wohne, und das ich Deutsch und Englisch sprechen.

Vor ein paar Minuten habe ich folgende Frage erhalten:
“are you from ohio?” [sic]

/facepalm

/facepalm



Die letzten Wochen

29 03 2009

Vor ein paar Tagen musste ich mir von meinem Bruder folgendes anhören:

Holger (19:32:24 24/03/2009)
Mensch… seit gut einem Monat keinen Blogeintrag mehr geschrieben… werd bloss nicht faul! ^^

Ok, das is ja auch in Ordnung. Hab’ ich halt nix geschrieben. Ist eben so. Eben gerade im Chat mit einem Freund und Arbeitskollegen von mir:

[03:39:51] Haevion: hihi =) Ein Blogeintrag?
[03:40:09] Hergen: ^^ [Editiert weil Bezug auf vorriges Gespräch] Ich such seit Tagen ein Thema um mal wieder was im Blog posten zu können.
[03:40:27] Hergen: Ich war etwas baff als Pascal mich angechattet hat und mir Geschichten aus meinem Blog erzählte xD
[03:40:58] Haevion: alle lesen ihn ^^
[03:41:02] Hergen: o.o

Ok. Zugzwang. Ich hab’s ja verstanden!

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Ein kurzes Intermezzo mit EVE

29 03 2009

Ein Großteil meiner Arbeitskollegen spielt EVE Online, ich fand’s interessant und hab’ mich überreden lassen. Der Ersteindruck war “Wow!” – das Spiel ist für SciFi-Fans ein absoluter Traum. Man warpt durch Sonnensysteme, besucht imposante Raumstationen, benutzt “Stargates” um zwischen den hunderten Sonnensystemen zu wechseln. Es gibt einen komplett offenen Markt, es gibt so gut wie nichts was man von NPCs bekommt, nur Spieler können items herstellen und verkaufen – mit anderen Worten, das Spiel wird komplett von Spielern reguliert. Hier sind wir dann aber auch schon bei’m ersten problematischen Punkt angekommen, denn was sich in der Theorie wahnsinnig interessant anhört ist in der Praxis nichts anderes als in ein Spiel verschobene Arbeitsroutine. Es gibt sogar einen echten Aktienmarkt für spielergeführte Corporations, ganze Kriege zwischen diesen riesigen, Spielergeführten Unternehmen die Sonnensysteme in’s Chaos stürzen und politische Machtkämpfe mit sich bringen. Von einigen meiner Kollegen werde ich für die folgende Aussage sicherlich den Bösen Blick kassieren, aber das ist es mir wert:

EVE Online ist ein Spiel für BWLer aus Überzeugung mit übersteigertem Geltungsbedürfnis.

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Aua, meine Augen

20 02 2009

Nein, es folgt kein Bild das einem quasi die Augen verbrennt, sondern eher ein kleiner Tatsachenbericht.

Ich sitze im Moment 10 Stunden am Tag am PC, arbeite und zocke. Der Monitor steht direkt an einer Wand. 90% meiner Zeit habe ich also nichts vor Augen das weiter als ca. 40cm entfernt ist.

Vor zwei Tagen ist mir jetzt aufgefallen das ich entfernte Sachen nicht mehr wirklich scharf sehen kann, wenn ich aus dem Fenster sehe. Mir tränen und brennen die Augen. Ich glaub ich muss mal zum Augenarzt, gut kann das jedenfalls nicht sein.

Naja, mal schauen.